11 Oktober 2014 - 04:33
Freitag-Imam: US-geführte Allianz soll lediglich die Regierungen in Syrien und im Irak schwächen

)- Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran hat die Aktivitäten der US-geführten Allianz kritisiert.

In seiner Ansprache zum Teheraner Freitaggebet warf Hodschatulla wal Muslimen „ Kazem Seddiqi“ der Anti-IS-Allianz vor, nicht nur gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“(IS), sondern gleichzeitig auch gegen die Regierungen in Syrien und im Irak vorzugehen.

Mit ihrer Anti-Terror-Aktion wollten die USA die Weltöffentlichkeit täuschen, so Seddiqi weiter. Er kritisierte, dass die US-geführte Allianz letztlich nicht die Bekämpfung der IS-Terroristen im Sinn habe, sondern ihr es in erster Linie darum geht, die Armeen von Irak und Syrien zu schwächen. Und die Errichtung einer Pufferzone im Norden Syriens sei auch dahingehend zu verstehen, so der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran.

Ferner unterstrich Seddiqi, dass die Verbrechen, die die IS-Terroristen in Syrien und im Irak begehen, mit dem Islam und der islamischen Lehre nichts zutun haben, und lediglich dazu dienen, dem Islam weltweit zu schaden.

Hudschatul-islam wal Muslim nannte das, was die IS-Terroristen im Namen des Islams tun, einen lang ausgearbeiteten amerikanischen Plan, wogegen die Muslime aufstehen müssten.

Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran gratulierte vorab das „Ghadir-Fest“ und sagte, an diesem Tag wurden der Islam und die Welayat(die Herrschaft) des ersten Imams der Schiiten, Imam Ali( as) verfestigt.